Ihr Team hat seit der Einführung von JobRouter® über 40 Prozesse selbst entwickelt, die meisten davon für die Fachabteilungen. Wie fing das Ganze an?
Markus Staudt: „Am Anfang haben wir in JobRouter® eine Basis mit automatisierter Genehmigungsstruktur aufgebaut und Vorgesetzte sowie Kostenstellen integriert. Hierüber laufen Workflows wie Überstundenanträge, Reiseanträge usw. In der letzten Zeit wurden viele Workflows von der Koblenzer Logistik angefordert. Wer JobRouter® kennengelernt hat, kommt auf neue Ideen, wie Prozesse digitalisiert werden können.“
Wie viele Benutzer arbeiten aktuell mit JobRouter®?
Angelika Knauth: „Anton hat eine Anbindung an die konzernweite AD (Active Directory) mit JobRouter®-Mitteln implementiert. Dadurch können derzeit ca. 30.000 Mitarbeiter JobRouter® nutzen.“
Wie nutzen die Fachabteilungen JobRouter®-Workflows?
Josef Rieser: „Ein Beispiel bei uns in der Zentrallogistik ist der Workflow Sonderfahrten. Solche Fahrten oder auch Flüge müssen kurzfristig genehmigt und über Speditionen abgewickelt werden. Jetzt können die Direktoren Kosten aus Sonderfahrten, die einen bestimmten Betrag überschreiten, über ihr Smartphone genehmigen. Einmal wöchentlich ziehe ich mir die Reports aus JobRouter®. Viele Abläufe und Formulare, die händisch bearbeitet und über die Hauspost gesteuert wurden, lassen sich nun auf elektronischem Wege zuverlässiger verfolgen und viel schneller erledigen.“
Genehmigungen werden also auch per Smartphone erteilt?
Paul Eisenbürger: „Ja, das geht ganz einfach. Manager können eine E-Mail von JobRouter® mit einem Schlüsselwort beantworten und damit den Vorgang genehmigen oder ablehnen.“
Anton Khoryukov: „Approval-Prozesse werden seitens des Managements immer stärker nachgefragt – auch parallel laufende mit mehreren Vorgesetzten. Immer mehr Führungskräfte, die rund um den Erdball unterwegs sind, fragen nach der Funktionalität, Genehmigungen in den JobRouter®-Prozessen einfach per E-Mail erteilen zu können.“
Wie aufwendig sind die für die Fachabteilung entwickelten automatisierten Workflows?
Angelika Knauth: „Manchmal sind Workflows sehr einfach: Für unsere Düsseldorfer Kollegen haben wir einen One-Step- Prozess implementiert. Dieser Prozess besteht aus einem Schritt und hilft, die korrekte Lizensierung von DIN-Normen und Standards global in den jeweiligen Standorten sicherzustellen. Ohne JobRouter® hätten wir das Problem nicht so zuverlässig und schnell lösen können. Andere Prozesse dagegen sind mit bis zu 30 Schritten sehr aufwendig und bedürfen intensiver Abstimmung mit den Fachabteilungen.“
Welchen Nutzen bietet JobRouter® in der Zusammenarbeit mit externen Unternehmen?
Paul Eisenbürger: „Ein größeres Projekt betrifft die komplette Dienstreiseabwicklung mit unserem Testcenter in Schweden. Dort testen unsere Ingenieure Fahrzeuge unter extremen Bedingungen. Anstatt über Excel-Tabellen, buchen und rechnen wir nun über JobRouter® ab, was zudem die Zuordnung zu Projekten sicherstellt. Meine Idee war, Charterflüge mit Flugdaten und Abflugort als Dropdown-Menü zu hinterlegen, um Fehlbuchungen oder Terminprobleme auszuschließen. Chartergesellschaften und Hotels erhalten die Daten zum Abgleich automatisch zugesandt.“