Direkt zum Hauptinhalt

Interview

Stephanies Motivation für eine Karriere in der IT? Stetige Entwicklung!

Ein Kaffee ist nicht genug: Bei dem Tempo, das Stephanie als Country Managerin & Mama vorlegt, kann dem ein oder anderen schon schwindlig werden!
 

Was genau machst Du bei der JobRouter AG?

Ich bin bei JobRouter in mehreren Funktionen tätig: Zum einen bin ich Prokuristin, zum anderen verantworte ich den gesamten Channel im Wirtschaftsbereich DACH (Deutschland, Österreich, Schweiz). Damit liegt mein operativer Fokus auf dem deutschsprachigen Raum, dort baue ich zusammen mit meinem Team die Beziehung zu unseren Vertriebspartnern auf – und aus!

Wie meinst Du, bereichern Frauen die IT-Welt?

Es ist kein Geheimnis, dass zu den ersten Pionieren der Informatik Frauen gehörten, doch leider ist es nun so, dass der Frauenanteil in der IT Branche trotzdem eine Minderheit darstellt. Dabei könnte das weibliche Geschlecht eine große Chance für die IT-Welt sein. Denn Frauen haben nicht bessere, sondern oft ganz andere Blickwinkel, an die man(n) vielleicht vorher nicht gedacht hat.

In der IT kommt es gar nicht nur auf technisches Verständnis an, sondern durchaus auch auf Weitblick und Teamfähigkeit. Das sind Eigenschaften, bei denen Frauen von Natur aus gut punkten können! Zumal höre ich immer wieder, dass Männer total dankbar sind, wenn sie in einer „Testosterondomäne“ auch mal mit Frauen sprechen können.

Da erinnere ich mich sogar an ein ganz konkretes Ereignis. Ein Herr hat einst zu mir gesagt: „Ach, es ist so schön, dass Sie dabei sind! Weil, sobald eine Frau hier ist, benehmen sich auch die Männer viel besser!“ Das fand ich so witzig, dass ich mich wirklich gefragt habe, wie sich Männer wohl in so einer reinen Männerrunde verhalten. Meine Resonanz: Frauen sorgen nicht nur für das Gleichgewicht, sondern fördern auch andere Ideen und Sichtweisen.

Was brachte Dich in die IT?

Nachdem ich 2004 erfolgreich mein Studium an der Berufsakademie Mannheim als Diplom-Betriebswirtin mit Schwerpunkt Marketing beendet habe, verantwortete ich zuerst den Markteintritt eines Versandhauses in England und der Slowakei. Für mich war immer klar, dass ich mich weiterentwickeln will. Wenn nicht in einer stetig wachsenden Branche, wo denn dann?

Auf der Suche nach neuen Herausforderungen bin ich durch meinen Vater auf JobRouter gestoßen, eine Plattform, die mich von Anfang an total mitgerissen hat. Die Idee hinter dieser Software ist revolutionär und dementsprechend ist auch unser Produkt von sehr vielen positiven Faktoren, wie Aufbruch und Wachstum, angetrieben – und das Team natürlich pragmatisch nach vorn gerichtet. Um es kurz zu sagen, gehöre ich zu der Sparte ITler, die eigentlich nichts mit der Technologie am Hut haben, aber trotzdem zu einer eigenen Nische finden konnten.

Was begeistert Dich am meisten an der Technologie?

Die Effizienzsteigerung durch die Digitalisierung. Ich war schon immer ein Mensch, den lange Vorgänge und papierbehaftetes Arbeiten wahnsinnig gemacht haben. Von daher sehe ich mich als den optimalen Anwender der JobRouter®-Plattform und bin natürlich dazu berufen, die Botschaft nach außen zu tragen. Was ich aber besonders spannend finde ist die rapide Entwicklung: denn vor acht Jahren musste ich dem Kunden noch erklären, warum sie sich überhaupt mit Workflow beschäftigen sollten, warum es sinnvoll ist und was das überhaupt bedeutet. Heute ist das Thema Digitalisierung überall so präsent, dass man eigentlich nur noch da sein muss, wenn die Leute suchen.